Personalmeldungen
[04.03.08] CORDULA LOCHMANN
ARCHIVIERT UNTER INTERN,
Gestern hat Microsoft den Nachfolger von Tomas Jensen präsentiert. Heiko Elmsheuser ist ein alter Bekannter, der schon seit der Übernahme von Navision durch Microsoft an Bord der Pressebteilung ist. Zu seinen Themengebieten Mittelstand & Großkunden, Partner, Softwarepiraterie, Lizenzierung sowie Unternehmenssoftware kommt nun noch die Leitung der Produktkommunikation hinzu, die seit dem Wechsel von Tomas Jensen in die Corp. Anfang des Jahres vakant war.
Heiko, ich wünsche dir viel Spaß und Erfolg im neuen Job und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.
Heute wurde Jochen Wießler als Nachfolger von Peter Ruchatz, dem ehemaligen Direktor Microsoft Business Solutions, vorgestellt. Auch er ist schon lange bei Microsoft und war in den vergangenen Jahren im Großkundengeschäft tätig.
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Exchange und SharePoint in the cloud
[03.03.08] CORDULA LOCHMANN
ARCHIVIERT UNTER STEVE BALLMER, HOSTING, SOFTWARE + SERVICES, SHAREPOINT SERVER 2007, EXCHANGE SERVER 2007
Auf der CeBIT-Hauptpressekonferenz von Microsoft hat Steve Ballmer angekündigt, dass Exchange Server 2007 Online und SharePoint Server 2007 Online nun nicht mehr nur für große Firmen mit mehr als 5000 Mitarbeiter angeboten wird.
Die Redmonder bieten den Service im Abonnement an. Wie hoch die Nutzergebühren sind, werde noch festgelegt. Da Google ein vergleichbares Angebot hat, nehme ich mal an, dass Microsoft den Preis von 50 US$ pro Nutzer und Jahr unterbieten wird.
Die Betaphase des Programms startet in den Vereinigten Staaten. Wann der Service auch in Europa verfügbar sein wird, ist noch nicht bekannt.
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Keine Neuigkeiten auf den Launch-Events
[28.02.08] CORDULA LOCHMANN
ARCHIVIERT UNTER EVENTS, LAUNCH, WINDOWS SERVER 2008, SQL SERVER 2008, VISUAL STUDIO 2008,
Gestern war weltweiter Launch-Day für den Windows Server 2008, den SQL Server 2008 und Visual Studio 2008. In Los Angeles und mehr als 200 weiteren Orten weltweit hat Microsoft seine neuen Produkte vorgestellt.
Ich war vergangene Woche in Frankfurt auf dem deutschen Launch-Event - und habe nicht darüber geschrieben. Wieso? Ich wusste nicht, was ich hätte schreiben sollen.
Die Zahl von mehr als 7.000 Teilnehmern in Frankfurt war beeindruckend. Ich habe eine Menge Leute getroffen, die ich länger nicht mehr gesehen habe. Das war natürlich erfreulich. Aber News? Nur Interna, über die ich nicht schreiben darf, weil mir sonst meine Informationskanäle gekappt werden. Über die drei Produkte war schon vorher alles bekannt. Neues wurde nicht announced.
Und über Benchmarks, die die Überlegenheit der 2008er Produkte gegenüber ihren Vorgängern und der Konkurrenz "beweisen", mag ich nicht schreiben. Die sind mir einfach suspekt. Die Konkurrenz hat bestimmt andere Benchmarks parat, die das Gegenteil "beweisen". Und ich traue es mir nicht zu, zu beurteilen, welches denn nun der "objektivere" (ich weiß - es gibt nur objektiv oder nicht objektiv) Benchmark ist.
Genauso wie in Frankfurt ist es auch in Los Angeles abgelaufen. Nur mit prominenterer Besetzung mit Steve Ballmer. Ein paar Kunden auf der Bühne, die ihre Success Stories erzählen und viele Superlative in den Manuskripten. Aber eben keine Neuigkeiten.
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Dieses Mal 899 Millionen Euro
[27.02.08] CORDULA LOCHMANN
ARCHIVIERT UNTER LEGAL,
Da hatte Microsoft gerade erst vergangene Woche die neue Offenheit angekündigt und wird schon wieder von der EU-Wettbewerbskommission abgestraft. Dieses Mal ist es die Rekordsumme von 899 Millionen Euro, die die Redmonder nach Brüssel überweisen müssen.
Grund für das neuerliche Bußgeld ist das unberechtigte Verlangen von Lizenzgebühren von Wettbewerbern. Microsoft hatte bis Oktober 2007 Geld für Informationen für seine Produkte verlangt, die nach EU-Recht für den Mitbewerb frei zugänglich sein müssten, was von der EU-Wettbewerbskommission bereits 2004 festgestellt wurde.
So betont Neelie Kroes auch, dass Microsoft das erste Unternehmen seit Einführung der EU-Wettbewerbspolitik vor 50 Jahren sei, "gegen das die Kommission ein Geldbuße wegen Nichteinhaltung einer Kartellentscheidung verhängen muss."
Kroes spricht gleichzeitig die Hoffnung aus, dass das Verhalten des Softwareriesen nun Geschichte sei. Doch bei einem Unternehmen, dass nicht nur evil (weil gegen das Kartellrecht verstoßend), sondern super-evil (Kartellentscheidungen nicht akzeptierend) ist, bleibt die berechtigte Sorge, dass das Kapitel EU vs. MS noch nicht zuende ist.
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Microsofts vier Prinzipien
[22.02.08] CORDULA LOCHMANN
ARCHIVIERT UNTER INTEROPERABILITY,
ODF als Standardformat für Office 2007 zu definieren, finde ich immer noch den spannendsten Aspekt der neuen Interop-Strategie von Microsoft. Doch der Blick auf die gestrigen Announcements bringt mehr zutage. Sie legen es nahe, dass es tatsächlich eine neue Denke im Hinblick auf den übrigen Softwarekosmos in Redmond gibt.
Microsoft hat vier Interop-Prinzipien definiert:
1. Das Sicherstellen von offenen Verbindungen zu seinen Kassenschlagern, d.h., zu Windows, Office und Serverprodukten wie dem SharePoint Server
2. Die Förderung der Möglichkeiten des Datenaustauschs zwischen Anwendungen
3. Die Unterstützung von Industriestandards und die Offenlegung der Art und Weise, wie Microsoft-Produkte diese Standards implementieren
4. Die Kommunikation mit der Open-Source-Community, um die Interoperabilität zwischen OS- und MS-Produkten voran zu treiben
Nun könnte man einwenden, dass der Softwareriese schon viel angekündigt aber wenig umgesetzt hat. Ich glaube nicht, dass diese Argumentation greift. Der Druck aus der Wirtschaft und von den Kontrollorganen, vor allem hier in Europa, ist offensichtlich groß genug, dass Microsoft dieses Mal ernst macht.
Jedenfalls haben sich die Redmonder dazu verpflichtet, bis Juni sämtliche Schnittstellendokumentationen ihrer so genannten High-Volume-Produkte frei zugänglich zu machen. 30.000 Seiten davon sollen schon online sein. Gefunden habe ich sie bislang auf MSDN noch nicht. Aber ich gehe davon aus, dass sich das in den nächsten Tagen und Wochen ändern wird.
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